Herz, § 281

So lässt Gefühl Energie entstehen. Energie kann sogenannte Besitzungen schaffen, wie soll man sich zu diesen Besitzungen verhalten? Wir wissen um den Verzicht, doch ist etwas bereits vorhanden, wie könnte man es als etwas Nichtbestehendes bezeichnen? Wäre dies außerdem nicht zerstörerisch? So lasst uns wieder den Lehrer anrufen und Ihm in Gedanken die beschwerliche Last übergeben. Und Er wird unser in Gedanken übertragenes Geschenk noch höher übergeben. So lösen wir die Frage der Besitzungen. So schwindet selbst die Benennung, und wir sind Hüter des Eigentums der Hierarchie. Denn wir können die Bücher des Lehrers lesen; der Lehrer gewährt uns, in Seinem Hause zu wohnen, Seine Dinge zu bewundern und uns von den Früchten Seines Gartens zu nähren. So wird der Name des Lehrers immer mit uns sein, und wir werden lächeln, wenn wir in Treue zum Lehrer die uns anvertrauten handgreiflichen Gegenstände abstauben. Die Menschen verstehen es nicht, mit den Besitzungen umzugehen, weil sie sich nicht bemühen, den Sinn gedanklicher Umgestaltung der irdischen Ebene in die feinstoffliche zu begreifen.

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