Betrachten wir einen Deodar-Baum, den höchsten und kräftigsten; wie viele Zeichen von abgefallenen, einstigen Ästen finden wir an seinem Stamm. Das schwächte den Deodar nicht; im Gegenteil, die Stellen, an denen diese Äste abfielen, wurden die stärksten; sogar Stahl zerschellt an ihnen. Keine Lehre wird sich über jene entsetzen, die abfallen. Sie weiß, dass die unteren Äste abfallen müssen. So können diese Abgefallenen vom Winde verweht ihre Bestimmung erfüllen. Sie können sogar neue Deodare entstehen lassen. Und ihr Harz wird jedenfalls heilkräftig sein. Und wenn sie später zusammengepflanzt werden, um die Ecke eines Hauses zu stützen, werden sie sich im Tragen der gemeinsamen Last des ganzen Gebäudes einmütig verbinden. Deshalb seid nicht entsetzt über jene, die abfallen. Sie können sich vom Harz des Herzens nicht weit entfernen. Und betrachtet ihr die vielen Scheidewege von oben, werdet ihr den begegnenden Wanderern zulächeln. Sobald ihr die Weite des unbegrenzten Pfades erkennt, werdet ihr auch andere Maße anlegen. Wandern ist nicht beängstigend – allein Unbeweglichkeit ist gefühllos.