Gibt es im Zustand der Ekstase, im Zustand von Samadhi, nicht Anzeichen von Ichsucht?’ Nur der Unwissende wird diese Frage stellen. Wie könnte er wissen, dass diesem höchsten Zustand Ichsucht nicht nur fremd, sondern sogar gegensätzlich ist? Wie könnte jemand, der die höchste Anspannung nie erfahren hat, begreifen, dass gerade sie die höchste Seligkeit für das Allgemeinwohl bringt?! Nichts ruft solch reine Selbstlosigkeit hervor, wie das vom übervollen Herzen geschaffene Frohlocken. Welche menschliche Energie kann mit der Herzenergie verglichen werden, und welche Energie kann auf weite Entfernungen wirken? Für sie haben die Welten keine Grenzen, und Bewusstsein kennt keine Begrenzungen. So kann ein Fenster ins Unsichtbare zum Sichtbaren werden, und wir werden bereit sein, die Feuertaufe im Leben zu empfangen. Lasst uns deshalb dem bedeutenden Experiment, das die Mutter des Agni Yoga hier vollbracht hat, ohne sich vom Leben zurückzuziehen, gebührende Achtung erweisen. Von den ersten Raumfunken über alle Feuer bis zum Samadhi wird sie Schriften hinterlassen, die die Schwelle zur Neuen Welt darstellen. Ich spreche daher nicht nur von Anspannung, sondern auch von großer Vorsicht. Harmagedon erleichtert die Aufstiegsbedingungen nicht; das Erreichte ist deshalb das Wertvollste. So sage Ich, lernt dem feurigen Herzen zu lauschen. Bezweifelt nicht das, was durch Feuer geläutert wurde. Die Offenbarung der Grundlagen des Herzens im Leben ist weise, und wie sehr sollte man sich über diesen Felsen der Güte freuen. Klammert euch fester an Mich. Klammert euch jeden Augenblick an Mich, bei allen Schritten. Die Dolche Satans zielen auf den Rücken, doch herrscht feste Einheit, wird die Klinge am Felsen der Güte zerschellen. Kraftvolles Streben zum Nützen in allen Welten ist nötig.