1926 – IX – 10
Wieso plump sein? Warum einen unwissenden Eindruck erwecken? Wozu sollten Unsere Anhänger nachlässig sein? Warum bei Streitfragen gereizt sein? Wozu endlos dahin schwatzen? Vermeidet all diesen unnützen Schmutz. Ihr seht, dass es notwendig ist jede Einzelheit zu erwähnen, anders werden sich die Gepflogenheiten Unserer Gemeinschaft nicht bei euch einstellen. Die Disziplin der Freiheit zeichnet Unsere Gemeinschaft aus. Nicht allein der Geist ist diszipliniert, sondern auch die Eigenschaften äußerer Taten. Es ist nicht Unser Brauch, Uns zu sehr zu grämen. Es ist nicht Unser Brauch, zu sehr zu tadeln. Es ist nicht Unser Brauch, den Menschen zu sehr zu vertrauen. Es ist nicht Unser Brauch, zu viel zu erwarten. Man muss einen komplizierten Plan auch einfach gestalten können, niemals umgekehrt, denn Unsere Gegner wirken vom Einfachen zum Komplizierten. Überlegt, wie ihr eure Freunde stärken könnt. Bewahret in euren Wohnungen reine Luft, empfanget eure Besucher mit guten Wünschen, und erwartet Uns gespannt. Möge jede Gemeinschaft ihren Lehrer erwarten, denn eine Gemeinschaft und ein Lehrer bilden die Enden einer Säule. Auch bei den alltäglichen Kleinigkeiten muss man an das Fundament des Hauses denken. Wieder erwähnen Wir die Änderung der Qualität des Bewusstseins, dann ist der Übergang leicht.