1926 – VIII – 7
Es ist weise, zwischen Vergangenheit und Zukunft einen Strich zu ziehen. Es ist unmöglich, alles das aufzuzählen, was getan wurde – es ist unermesslich. Es ist besser, zu sagen: ‘Das Gestern ist vorbei, lernen wir es, einem neuen Morgenrot entgegenzugehen.‘ Wir alle wachsen, und unsere Werke erweitern sich mit uns. Nach dem siebenundzwanzigsten Lebensjahr ist keiner jung, und wir alle können dann die Heldentat des Dienens verstehen. Es ist unwürdig, im Staub vom Gestern zu wühlen. Lasst uns von nun an eine neue Stufe errichten. Beginnen wir zu arbeiten, uns mit Tausenden Augen umgebend. Eignen wir uns Reinheit des Denkens an sowie Unterscheidungsvermögen der Taten. So lasst unsere Tage ausgefüllt sein; gewöhnen wir uns Beweglichkeit und Entschlossenheit an. Wir wollen auch nicht vergessen, dass es auf Erden nichts Höheres gibt als den gegebenen Plan für das Allgemeinwohl. Lasst uns für die Lehren des Lebens Verständnis bekunden. Wie Moses der Menschheit die Würde überbrachte, wie Buddha sich der Erweiterung des Bewusstseins zuwandte, wie Christus die Nützlichkeit des Gebens lehrte, so ist jetzt die Neue Welt zu den fernen Welten bestrebt! Denkt nach, welche Vergleiche uns umgeben! Denkt nach über den Grundstein. Denkt nach über den aufgezeigten Pfad. Denkt darüber nach, wie die Grenzen des Kosmos euch berühren. Erinnert euch der Schritte der wunderbaren Anspannungen, nicht durch ein Buch, sondern im Leben. Denkt darüber nach, dass so vieles noch nicht gehoben und aufgenommen wurde, und ihr noch auf eurem Platz steht. Seid daher durch Fehler nicht entmutigt, sondern steiget auf durch die Hierarchie der Lehre.