1925 – XII – 3
Das Wesen des Strebens zu den fernen Welten besteht in der Aneignung eines Bewusstseins unseres Lebens in ihnen. Die Lebensmöglichkeit auf ihnen wird für unser Bewusstsein wie zu einem Kanal der Annäherung. Gewiss, dieses Bewusstsein muss wie ein Kanal durchgegraben werden. Die Menschen können schwimmen, dennoch schwimmt ein beachtlicher Teil von ihnen nicht. Solch eine offensichtliche Tatsache wie die fernen Welten zieht die Menschen überhaupt nicht an. Es ist Zeit, diese Saat in das menschliche Gehirn zu streuen. Die Alleinstehenden und die Unglücklichen vermögen diesen Gedanken leichter zu fassen. Irdische Fesseln sind für sie nicht so dauerhaft. Am schlimmsten daran sind die wohlbegüterten Menschen. Ganz leicht können Blinde diesen Gedanken aufnehmen, doch am schwersten wird es für die Schielenden sein, weil eine falsche Kreuzung der Ströme immer die Weite des Strebens verzerren wird. Versuchet, ein Kanonenrohr mit verschiedenen Spiralen zu riefeln; das Ergebnis wird ein schlechtes sein. Das Gesagte bezieht sich natürlich nur bis zu einem bestimmten Grad auf die Schieläugigkeit, sofern diese mit den Nervenzentren zusammenhängt.