1925 – XI – 7
Paracelsus pflegte zu sagen: ‘per aspera ad astra‘ (Durch Schwierigkeiten zu den Sternen). Später wurde dieser bedeutsame Ausspruch eine Devise auf Schildern und Wappen und verlor jeden Sinn. Begreift man seinen Sinn, fällt es einem schwer, sich nur an die Erde allein zu binden. Wie der Rauch durch den Kamin fegt, so eilt der Geist, der erkannt hat, in den geoffenbarten Raum. Welche Ausmaße können ihm irdische Gewänder bieten? Welche Beweglichkeit kann er auf der Erdoberfläche entfalten? Mit welchen Gedanken kann er an der irdischen Sphäre teilhaben? Man fragt, warum Wir so viel Energie der Erde wegen verschwenden? Nicht um der Erde willen, sondern um die Bahn zu berichtigen. Reißt ein Übeltäter die Schienen auf, benötigt der Ingenieur oft viel Zeit, um sie wieder instand zu setzen. Wenn wir jene mit kosmischem Bewusstsein unverzüglich von der Erde hinüberführen könnten, könnte man Unseren Willen, dies zu tun, vielleicht aufhalten? Und so ist es Unser Bestreben, diesen Prozess zu beschleunigen. Ich fühle, dass kosmische Bedingungen es vielleicht bald erlauben werden, mit diesen Arbeiten auf dem Gebiet der Verbindung mit den fernen Welten zu beginnen. Dazu sind alle Überlegungen über die Schönheit und die ungestüme Eile in der persönlichen Sendung erforderlich. Es ist wahr, über der sogenannten Schönheit steht der allumfassende Begriff der Verbesserung eines Kosmos. Der Regenbogenstrahl kann die Vorstellung übertreffen. Ein aufsteigendes Silberlicht kennzeichnet den Beginn des Regenbogens. Der unter irdischen Bedingungen sichtbare Regenbogen gleicht einer aus der Nähe gesehenen Schminkaufmachung. Nur wenige können den überirdischen Regenbogen erahnen.