Gemeinschaft, § 254

1927 – III – 12

Wenn ihr einen mit Schmutz bedeckten wertvollen Gegenstand auf der Straße findet, werdet ihr nicht hochmütig vorbeigehen. Ihr werdet den Fundgegenstand aufheben und ihn vom Schmutz säubern. Genauso werdet ihr, wenn ihr einem wertvollen, aber mit Schmutz bedeckten Menschen begegnet, euren Schritt anhalten und ihn säubern. Es ist die Pflicht des Gemeinschaftsmitgliedes, Gerechtigkeit zu bestätigen. Die Lehre kann wahre Werte nicht ablehnen. Die Gemeinschaft kann nicht erwägen – gehört er zu uns oder nicht? Die Gemeinschaft sagt, dass er für die Evolution entweder wertvoll ist oder nicht. Die strengste Auswahl ist jene nach dem Wesen. Strenge Zweckmäßigkeit verpflichtet, die wahren Schätze zu bewahren. Verlieret keine Zeit durch Verteidigung der Werte. Jede Stunde zählt. Lehnt Worte der Ungewissheit ab. Jeder Wert ist für euch, was das Segel für das Schiff ist. Große Werte wurden vor euch deutlich in den Schmutz geworfen. Die Pfade zur Weltgemeinschaft werden entschieden verschmäht. Jeder kann das größte Missgeschick ertragen, wenn in der Wache der Gemeinschaft Vertrauen herrscht. Es ist notwendig, dieses Vertrauen zu wahren, sonst ist es das Ende! Genauso wie ihr einen aufgelesenen armseligen Diamanten reinigen würdet, so solltet ihr das Antlitz großer, sich mühender Arbeiter vom Schmutz säubern!

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