1927 – II – 25
Wenn ihr kommt – kommt wie für immer. Wenn ihr scheidet – scheidet wie für immer. Wenn ihr kommt, besitzt alles, weil ihr allem entsagt habt. Wenn ihr scheidet, lasst alles zurück, weil alles angeeignet wurde. Bejaht Entsagung inmitten von Hab und Gut. Bejaht Besitz inmitten der Wüste. Wenn ihr Durst nach Dingen empfindet, löscht ihn. Wörtliche Entsagung gleicht der Geste eines Affen. Fragt euren Gesprächspartner, wie er über die Gemeinschaft denkt. Bejaht euer Verständnis für dieses Denken. Ein Wort enthält Tausende Gedanken. Es ist zu grob, einem Wort einen genauen Ausdruckswert zuzuschreiben. Nur Vergleich der Begriffe kann die Qualität des Denkens bestimmen. Fragt ihn – was ihm am unannehmbarsten erscheint? Was ihn am meisten anzieht? Fragt öfter als einmal, da sonst das Wichtigste vergessen wird. Die Menschen sind es nicht gewohnt, das Unannehmbare klar zu bestimmen. Ein altersschwacher Mensch stimmt nicht zu, sondern fürchtet sich, über sich Rechenschaft abzulegen. Ein Kind wird von etwas angezogen, versteht es jedoch nicht, über die Grundursache nachzudenken. Das neue Zeitalter bedarf verantwortlicher Klarheit. Wie unerlässlich ist es, Menschen zu veranlassen, über die Ursachen der Unannehmbarkeit nachzudenken! Die Offenbarung der Ursachen ist der halbe Weg zur Annahme. Ich besitze, weil ich entsagt habe.