1927 – II – 14
Es hat den Anschein, als wäre den zwei westlichen Erfindungen: Mystizismus und Metaphysik ein Ende gesetzt. Ein mittelmäßig ausgestattetes Laboratorium sagt über die Eigenschaften der einen Materie genug aus. Aber sobald die Menschen die Grenzen der Versuche von gestern überschreiten, beginnen sie, ihre Hilflosigkeit mit unbestimmten, staubigen Benennungen zu verdecken. Sie gehen in Opposition und verdecken mit den Schreckbildern ‘Metaphysik’ und ‘Mystizismus’ all die wissenschaftlichen Möglichkeiten von morgen. Die Metaphysik von gestern hat sich in die wissenschaftliche Kenntnis eines durchschnittlich gebildeten Menschen verwandelt. Mystizismus erwies sich als eine historische Tatsache, und die Grabmauern haben jene mit erweitertem Bewusstsein mehr überzeugt. Und so fragen Wir: ‘Warum spinnt der skeptische Mensch auf der Straße unaufhörlich Legenden und webt Mythen?‘ Tausende Jahre genügen, um die erlesenste Mythe zu polieren, und ein Mensch in gesellschaftlicher Stellung wird auf einen Papier-Olymp erhoben. Und neugeborene Skeptiker hängen sich an seinen Rocksaum und überreden ihre Kameraden, die neuen Himmelsbewohner auf den Thron zu heben. Ein neuer Schneider schneidet den Rock neu zu, und die Mythe wird geboren. Wir sprechen über diese Phönixe nicht, um ein Lächeln hervorzurufen. Man muss sich endlich die Erscheinung der Wirklichkeit zu eigen machen. Und jede Unwissenheit muss real aufgedeckt und aus der Gemeinschaft entfernt werden. Ein spießbürgerliches Mythengebäude ist für die Gemeinschaft ungeeignet. Mit Unserer Gemeinschaft können jene voranschreiten, die Realität und wahren Materialismus begreifen. In Unserem Gehege kann man sich einen Mystiker oder Metaphysiker nicht vorstellen. Der Metaphysiker, einen Schlag erhaltend, schreit: ‘Ich bin physisch getroffen!‘ Der Mystiker reibt sich beim Wahrnehmen des Lebensstrahles die Augen. Wozu lebt ihr? Um zu erkennen und euch zu vervollkommnen. Nichts Nebelhaftes sollte euch befriedigen.