1925 – VII – 3
Oft habt ihr gehört, dass Unsere Weisungen zu befolgen sind, und ihr konntet euch davon überzeugen, dass die genaue Befolgung der Hinweise sich als zweckmäßig und nützlich erwies. Dies ist die erste Stufe. Hernach muss mit der Selbsttätigkeit begonnen werden. Die Grundlagen Unserer Lehre kennend, ist es notwendig, sich als Schüler zu erweisen, die in voller Entsprechung und Unanfechtbarkeit schaffen. Wenn der Lehrer sagt: ‘Jetzt offenbart selbst die Wirkung Meiner Weisungen‘ bedeutet dies nicht, alte Gewohnheiten an den Tag zu legen, Zwistigkeiten zu stiften, beleidigt zu sein und einander zu kränken. Das kann den Maultiertreibern überlassen werden. Euch aber steht es zu, an Unsere Gemeinschaft zu denken und dieser in harmonischer Arbeit nachzueifern. Wenn die Zeit kommt, den Schiffskurs zu ändern, erfolgt auch die Weisung. Doch für das Flicken der Schuhsohle erwartet keine Weisung. Sonst fangen wir bald an, uns zum Geburtstag zu beglückwünschen. Man muss immer die Wichtigkeit und den Wert der gegebenen Arbeit erfassen und soll die kindlichen Gewohnheiten dem Archiv übergeben. Ohne von den Grundsätzen abzuweichen, kann man Hunderte von würdigen Lösungen finden. Ich möchte euch auf der nächsthöheren Stufe sehen.