1926 – XI – 10
Über die Entwicklung von Möglichkeiten durch Tat. Wenn eine bestimmte Tat geschaffen wird, gleicht sie der Bewegung eines Schiffes. Die gespaltene Atmosphäre sendet Spritzer gespannter Materie aus. Sie alle befinden sich in der magnetischen Tätigkeitssphäre und unterliegen ihr zeitweilig. Die durchschnittenen Schichten der Atmosphäre sind sehr verschieden, und die Nützlichkeit der aufgerührten Teilchen ist ganz unerwartet. In Wahrheit meistert jener die Tat, der die wirksam gewordenen Materieteilchen in Betracht ziehen kann, sie erkennt und in eine Einheit presst. Schon vor langem habe Ich zu euch über Konzentration auf die Tat gesprochen. Gewiss, jede Tat muss ein unerschütterliches Streben enthalten. Und doch wird der unrecht haben, der die Funken eines Schlages, diese segensreichen Details, zerstreut. Der Landwirt kennt den Ertrag seiner Saatkörner und der Fischer lässt keinen Fisch aus dem Netz entschlüpfen. Die Feuer des Unerwarteten bringen Licht auf den Pfad. Rufet aus dem Abgrund der Materie die hellen Boten. Man muss die vielen in die angetriebene Spirale fallenden Möglichkeiten abschätzen. Diese gebotenen Möglichkeiten entgleiten zu lassen, ist unverzeihlich. Ich sage nicht, dass man sich über den Umfang der Tat schwer abquälen soll. Man muss den Kreis der Einwirkung scharfsichtig umreißen, und die Möglichkeiten werden wie reife Früchte fallen. Man sollte die Eigenschaft der Atmosphäre erforschen. Man sollte die Eigenschaft der Tat erforschen. Taten können sinnlos werden, und die Atmosphäre kann mit verschiedenen Wellenlängen überflutet werden. So ist es möglich, sich vor Wahnsinn zu schützen.