Feurige Welt III, § 77

Man sprach nicht zufällig von merkwürdigen Fällen der Einwirkung von Lebensausstrahlungen auf alle den Menschen umgebende Gegenstände. Die alte Sitte Indiens, für jeden Erben einen neuen Palast zu bauen, entbehrt nicht eines tieferen Sinnes. Könnte der Menschheit gezeigt werden, wie viele blutige Schatten viele Throne umgeben, wieviel Entsetzen die Ahnenbilder umhüllen, wie viele Tränen an einem Halsschmuck hängen, wie viele Gespenster an den Wänden kleben, sie würde mit Achtung vor den Ausstrahlungen erfüllt sein. Denn außer den physischen Einwirkungen von Ausstrahlungen kann ihre psychische Energie entweder aufbauend oder zerstörend sein. Wie kann ein neuvermählter Herrscher inmitten der finsteren Bedrückung vergangener Ausstrahlungen einen neuen Weg beschreiten? Durch dieses Erbe der Vergangenheit werden viele Missgeschicke verursacht. Wenn in alten Zeiten dem Toten die persönliche Habe mit in das Grab gegeben wurde, dachte man nicht nur an ein Leben jenseits des Grabes. Die alte Weisheit traf Maßnahmen für die Säuberung des Raumes! Ägypten kannte die Kraft des Gesetzes der Ausstrahlungen. Untersucht man die Ereignisse und die Aufeinanderfolge geschichtlicher Fakten, wird man sich leicht überzeugen, welche Zerstörungen unter dem Einfluss der Ausstrahlungen stattfanden. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt sollte man Vorsicht walten lassen und Ausstrahlungen genau unterscheiden. Wie wichtig ist es, jede gute Aufspeicherung zu bewahren!

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