Religion und Wissenschaft dürfen ihrem Wesen nach nicht getrennt werden. Feinstoffliches Studium der Materie und des Atoms führt zu dem Schluss, dass Lebensenergie keine Elektrizität ist, sondern Feuer. Auf diese Weise verschmelzen Wissenschaft und Religion zu einem einzigen Prinzip. Materie erweist sich als feurige Substanz, und kein bedachter Geist wird leugnen, dass die höhere Kraft Feuer ist. Weder kann Wissenschaft den Begriff der Göttlichkeit des Feuers zerstören noch kann Religion der Wissenschaft ein Verbot über die von ihr angestellten feinstofflichen Untersuchungen auferlegen. Auf diese Weise werden das Verstehen sowie die Harmonie der Begriffe Religion und Wissenschaft bestätigt. Zwischen Wissenschaft und Religion kann eine feinstoffliche Parallele gezogen werden, die alle höheren Stadien enthüllen wird. Deshalb sollten Gelehrte über feinstoffliche, okkulte Aufnahmefähigkeit verfügen. Doch über diese göttliche, sich von innen und nicht von außen entwickelnde Aufnahmefähigkeit kann nur ein verfeinerter Organismus verfügen. Deshalb werden große Entdeckungen zum Wohle der Menschheit nicht von riesigen Laboratorien ausgehen, sondern vom Geist jener Gelehrten enthüllt werden, die über die Synthese verfügen. Wir Brüder der Menschheit sehen die Ergebnisse, die das ganze Suchen dem richtigen Kanal entlang lenken. Gewiss, die Gabe der Synthese wird nicht immer verliehen, doch jene selbstlosen Kämpfer, welche die Gabe der Synthese besitzen, bedürfen keiner Spezialisierung. Wir sehen und sagen aus der geistigen Synthese der Kämpfer große Ergebnisse voraus. Auf dem Pfad zur Feurigen Welt muss man die Träger der Synthese achten.