In der Gemeinschaft sollte man an die Heiligkeit der Gefühle denken. Man sollte vor allem daran denken, dass es unzulässig ist, in einem Arbeitskameraden das feinstoffliche Gefühl erzwingen zu wollen. Man sollte durch äußere Forderungen im Herzen keine feinstofflichen Schwingungen entfachen. Nur ein inneres, verdientes Handeln erzeugt eine entsprechende Schwingung. Selten ist dieses geistige Leben inmitten erstickender irdischer Schwingungen zu finden. Jedoch diese Erscheinung – wenn Geist mit Geist in Harmonie erklingt – ist wunderbar! Vor allem bei Entwicklung des Gemeinschaftsbewusstseins sollte man Verständnis für Zusammenarbeit aufbringen. In diesem Verstehen kann die Gemeinschaft erstarken, und der Wurm des Selbstmitleids wird verkümmern. Daher geben Wir den Schülern den Rat, sich in der Freude an der Arbeit zu festigen, ohne in das Herz des Nächsten einzudringen. Seit langem heißt es: ‘Liebe lässt sich nicht erzwingen!’ Das ist auch eine kosmische Regel. Aber den Pfad der Zusammenarbeit kann man in hohem Maße bereinigen. Daher mögen sich die Schüler die wirkliche Zusammenarbeit als wichtigen Schritt im täglichen Leben der Gemeinschaft, vor Augen halten!