So viel wird über Zusammenarbeit gesprochen, aber so wenig wird begriffen! Sie ist einer der am meisten missverstandenen Begriffe, weil in einer menschlichen Gemeinschaft die Idee vereinter Arbeit so entstellt wird. Das Leben in der Gemeinschaft von Mitarbeitern kennt keinen Zwang der Gefühle, der Verpflichtungen, keine Nötigungen, sondern nur Bestätigung vereinter Arbeit im Namen des Guten. Würde die menschliche Gesellschaft das Gesetz vereinter Arbeit als Lebensgesetz annehmen, könnte das menschliche Bewusstsein sehr geläutert werden! Denn der Rhythmus einer gemeinsamen Aufgabe kann verschiedene in ihren Eigenschaften unterschiedliche Fachleute und Individuen vereinen. Das Gesetz ist einfach, aber wie sehr ist es von Verzerrungen umgeben! Die Bekundung der Geistesverwandtschaft des Menschen hat viele Ursachen, sowohl geistige als auch karmische, aber unter dem Arbeitsstrahl vermag sich eine Gemeinschaft mittels des Gesetzes der Zusammenarbeit zu organisieren. Deshalb ist es notwendig, die Mitarbeiter durch Arbeit und die Bekräftigung, dass jeder Mitarbeiter ein Teil des Ganzen ist, heranzubilden; jedoch falsches Denken über das Persönliche sollte vermieden werden. Solche Auslegung kann einer Gemeinschaft helfen, zu einem einzigen Kanal zu werden. Durch Bewusstseinserweiterung und feinfühliges Verstehen, dass es unzulässig ist, das Herz eines anderen Wesens zu missbrauchen, können viele bedauerliche Geschehnisse vermieden werden. Daher sollten die Mitarbeiter auf dem Weg zur Feurigen Welt verstehen, dass man nur durch das Gesetz Gemeinsamer Arbeit vorankommen kann – es gibt keine andere Maßnahme! Feinstofflichkeit wird nur durch Feinstoffliches erreicht; und die feinstofflichen Fäden des Herzens erklingen nur in einer Anspannung von vielen Tausenden von Jahren. Deshalb mögen die Mitarbeiter vor allem diesen einzigen Pfad erkennen. Gerade das Gesetz vereinter Arbeit gestattet keinen Eingriff in das Herz des Nächsten.