Feurige Welt III, § 305

Die Feinstoffliche Welt ist aus dem menschlichen Bewusstsein derart verbannt worden, dass erhöhte Umwandlung nur den Pfad zur Verfeinerung und Vereinigung der Welten weisen kann. Es hat sich tatsächlich eine Erstarrung des Bewusstseins vollzogen, und der Mensch rückt von der Feinstofflichen Welt derart ab, dass für ihn die Anwendung feinstofflicher Energien unzugänglich ist. Nur die Zusammenarbeit der Körper der verschiedenen Ebenen wird zur notwendigen Umwandlung führen. Mit Recht heißt es, dass nur ein Wunder die Welt retten wird. Wahrhaftig, die irdische Bestrebung liegt nicht in Richtung dieser Umgestaltung. Die schöpferische Tätigkeit der Neuen Epoche erfordert geistige Erkenntnis. Der Lauf der Ereignisse auf der feinstofflichen Ebene entspricht nicht dem Lauf der Ereignisse auf der irdischen Ebene. Wahrhaftig, ein vom feurigen Herzen ausgehender bestrebter Wille schafft eine Karmawelle, die einen Wirbel erzeugt, der wiederum die entsprechenden Energien hineinzieht. Diese Wellen werden sich bei der kosmischen Erneuerung als die Grundlage der Schaffenskraft erweisen und auch als jene Energien, die den Planeten erhalten. Nur mit diesen Energien kann die Welt ihre Zukunft aufbauen. Daher lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt der Kraft großer Aufbautätigkeit bewusst sein.

‹ § 304 · Inhaltsverzeichnis · § 306 ›