Feurige Welt III, § 304

Wenn wir vom Geist und von der Materie sprechen, sollten wir an die höhere Bedeutung der Materie denken. Sprechen wir aber von der Befreiung des Geistes, so beziehen wir uns auf jene Erscheinungen, die materielle Lebenseinheiten genannt werden. Spricht man von diesen Vereinigungen unter verschiedenen Formen, so muss man wissen, dass darunter das Absinken des Geistes zu verstehen ist. Denn der Geist muss, wenn er sich in der Materie offenbart, zusammen mit der Materie zu höheren Tätigkeiten bestrebt sein. Materie wird zu der Schöpferkraft getrieben, welche die Lebensformen erweckt. Und der Geist muss vor allem wissen, wie heilig der Aufenthalt in der Materie ist. Der kosmische Begriff des Weiblichen Prinzips – als Materie – ist so erhaben, dass das weltliche Verstehen von dieser Wahrheit sehr weit entfernt ist! Nur ein reines und erhabenes Bewusstsein kann diesen Vergleich abschätzen. Es ist schwierig, Geist und Materie zu trennen.

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