Feurige Welt III, § 126

Der Planet wird vor allem durch Feuer und Schwert gereinigt. Wie anders könnte das Bewusstsein geweckt werden? Die Bestrebung der Menschheit geht in irdischen Begierden unter. Wellen groben Begehrens entkräften jeden Lichtbereich, und jeder Augenblick enthüllt ein Meer zügelloser Lüste. Würde die Menschheit das Licht der Finsternis gegenüberstellen, die sichtbare Welt der unsichtbaren, dann würde gewiss die feurige Wahrheit zutage treten. Der Geist büßt in den überirdischen Sphären bitter für sein irdisches Treiben. Man stelle sich Wirbel des Guten und des Bösen vor, die den Geist gleichsam in ihre Bahnen ziehen, und dann wird man die kosmischen Ströme verstehen. Der freie Wille beruht auf der Ursache eines kosmischen Stromes, und der vom Geist durch freien Willen erwählte Strom des Bösen oder des Guten äußert sich im täglichen Handeln. Daher gibt der Vergleich der Ströme von Gut und Böse den Anstoß für reines Streben auf dem Pfad zur Feurigen Welt.

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