Feurige Welt III, § 124

Die Welt leidet unter einer Aufspaltung, die alle großen Unternehmungen dem Verfall preisgibt. Anstelle von Einigkeit wird überall Aufspaltung gepredigt. Es gibt nicht ein Prinzip, das die Menschen in seinem Kern nicht entstellt hätten. Jedes Beginnen erweist sich vor allem als Teil eines großen Ganzen. Verhält es sich nicht auch im menschlichen Suchen so? Das Unsichtbare wird von der sichtbaren Welt getrennt. Das Höhere wird von der Erde getrennt. Allein Streben nach Einheit der erhabenen Begriffe kann die unerlässliche Verbindung zwischen den Welten herstellen. Ohne Sättigung des Herzens ist es unmöglich, alle Welten zu umfassen, denn wie kann eine kosmische Verbindung bestätigt werden, ohne die Einheit des ganzen Kosmos zu erfassen? Lasst uns im Kleinen wie im Großen dieses erhabene Gesetz befolgen. Die Aufspaltung der Welten führt zu einem barbarischen Zustand. Lasst uns auf dem Pfad zur Feurigen Welt an die Einheit der Welten denken.

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