Feurige Welt II, § 46

Die irdische Welt erweist sich ihrem Wesen nach als Gegensatz zur Feinstofflichen Welt, weil jeder chaotische Zustand den feinstofflichen Aufbau bedroht. Der gleiche Unterschied besteht zwischen der Feinstofflichen und der Feurigen Welt, da die Ablagerungen der ersteren nicht dem Wesen des Feuers entsprechen. Daher stößt jeder feurige Gedanke sowohl in der feinstofflichen als auch in der irdischen Welt auf Widerstand. Doch diesen Zustand kann man nur durch feurige Anspannung überwinden; denn das Feuer des Geistes verzehrt das Chaos und bewirkt seine Umwandlung. Wo sich der Verstand mit dem Chaos auseinanderzusetzen sucht, wird kein Feuer hingelenkt. Das Feuer des Herzens durchdringt das Chaos und verwandelt es in eine nutzvolle Substanz. Das Laboratorium des Herzens ist machtvoll, und selbst der Gedanke muss durch Feuer geläutert werden.

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