Wahrhaftig, es ist schwieriger einen Gedanken loszuwerden als hervorzubringen. Zuerst wird der Gedanke als Versuch Platz greifen, dann gestärkt und verdichtet werden, und erst danach kann man prüfen, ob man den Gedanken loswerden kann; letzteres ist sogar physiologisch nicht ganz leicht. Der Gedanke schafft eine besondere, feurige Substanz. Seine Kristallisierung bedingt daher eine Auflösung, und dieser Prozess erfordert neuerdings feurige Energie. Sogenannte sich aufdrängende Gedanken sind oft das Ergebnis eines feurigen Aufflammens, das im weiteren Verfahren nicht ausgeglichen werden kann. Dem Gedanken gelang es, sich zu kristallisieren, aber die zusätzlich benötigte feurige Energie wurde nicht aufgebracht. Deshalb wird das Loswerden eines Gedankens als ungeheuer notwendiger Anzeiger der Umwandlung der feurigen Energie gesehen. Durch das Loswerden von sich aufdrängenden Gedanken kann einem Großteil von Argwohn, Neid und Rache Einhalt geboten werden. Der sich aufdrängende Gedanke richtet auch im Raum wirkliches Unheil an. Sind diese Gedanken auf eine selbstlose Tat gerichtet, so ist es gut; schaden oder zerstören sie jedoch, so ist es unwürdig, im Raumsolch einen Kanal zu graben. Oft werden lästige Gedanken nicht laut ausgesprochen, weshalb es schwierig ist, auf sie suggestiv einzuwirken. Lernt man es, einen Gedanken loszuwerden, so kann das auf dem Weg zur Feurigen Welt eine große Hilfe sein.