Feurige Welt II, § 37

Die nächtliche Erscheinung hatte zweierlei Bedeutung. Erstens zeigte sie, inwieweit Gedanken in der Feinstofflichen Welt in Erfüllung gehen, wenn sich das Bewusstsein erweitert. So rief der höherstehende Gedanke augenblicklich das Wachstum des feinstofflichen Körpers hervor. Aber dem physischen Körper ist das weniger zuträglich, weshalb es erforderlich war einzuwirken, um den feinstofflichen Körper anzupassen. Solche Einwirkung kommt selten vor, und ebenso selten ist solch eine Erscheinung des feinstofflichen Körpers, weshalb darüber berichtet werden sollte. Es veranschaulicht, wie Gedanken in der Feinstofflichen Welt verwirklicht werden. Im irdischen Zustand ist die Gedankenschaffenskraft der Feinstofflichen Welt schwierig zu erkennen, aber bei einem bestimmten Entwicklungsgrad ist die Wahrnehmung und sogar die Übermittlung des feinstofflichen Bewusstseins ins physische Gehirn möglich. Bei solch einem Vorgang müssen bestimmte Zentren berührt werden; gleichsam als würde solch eine Massage die zwei Körper wieder gleichschalten. Man kann gelegentlich viele bedeutsame Erscheinungen beobachten. Natürlicherweise ergibt sich bei der Rückkehr des feinstofflichen Körpers eine gewisse Atemnot. Ihrem Grad entsprechend lässt sich auf die Eile der Rückkehr des feinstofflichen Körpers schließen. Starkes Atemholen weist darauf hin, dass es ein eiliger Flug war, aber solche Eile bringt meist Erschöpfung mit sich. Ihr habt auch die Auswirkungen der Verbesserungen der Ströme richtig bemerkt; doch sogar solche Beobachtungen sind nur einem feinen Bewusstsein zugänglich. Dafür, dass man den höheren Strom nicht bemerkt, kann man keine Erklärung abgeben, doch das entwickelte Bewusstsein wird in so einem Fall Dankbarkeit in den Raum senden. Wahrhaftig, jeder Ausdruck des Dankes hat eine große Wirkung! Die Menschen müssen dieses Gesetz als lebendige Verbindung mit den Höheren Welten annehmen.

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