Feurige Welt II, § 351

Bosheit, Zweifel, Misstrauen, Ungeduld, Faulheit und andere finstere Eigenschaften trennen die irdische Welt von den Höheren Sphären. Anstatt den Weg des Guten einzuschlagen, ersetzen die Menschen Geistigkeit durch die trübe Illusion verschiedener Narkotika. Beachtet, dass in vielen Konfessionen durch spätere Hinzufügungen ausgefallene Narkotika eingeführt wurden, um das Bewusstsein künstlich über den irdischen Zustand zu erheben. Die Verfehlungen dieser Gewaltmaßnahmen sind tatsächlich furchtbar, nicht nur, dass sie nicht in die höhere Welt führen, sondern im Gegenteil, sie entfremden und verrohen das Bewusstsein. Zudem wird das irdische Leben dauerhaft vergiftet, indem sich die Menschen die Gifte einander so liebevoll aufwarten. Die Lehrer aller Zeiten wiesen der Menschheit den reinen Pfad des Geistes, welcher zur Verbindung mit den Höheren Welten führt, aber nur wenige wählten den Pfad, welchen ihnen ihr Herz offenbarte. Der Entgiftung muss besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Ein beträchtlicher Teil des Bodens der Erde ist bereits verseucht – ebenso ihre Oberfläche. Neben den Narkotika haben die Menschen offensichtlich schreckliche Substanzen erfunden, die nicht gesund sind, sondern den Geist abtöten. Eine Unmenge von giftigen Ausdünstungen erstickt die Städte. Die Menschen beschäftigen sich mit der Herstellung von Substanzen, die weit gefährlicher sind als Narkotika. Narkotika schaden nur den Süchtigen selbst, aber tödliche Gase quälen alles was lebt. Man kann Rauschgifte nicht streng genug verdammen, aber weit mehr noch diese mörderischen Erfindungen. Einst machten die Menschen den Fehler trügerische Ekstase herbeizuführen, aber heute scheuen sie sich nicht, im Namen der Wissenschaft den Intellekt und den Geist ihrer Nächsten zu töten.

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