Gewiss die Milz kann operiert werden. Der Organismus kann physisch eine Zeitlang sogar ohne sie existieren, doch das wird bloß eine physische Lösung sein. Bis jetzt haben sich die Menschen nicht um die Auswirkungen auf den feinstofflichen Körper gekümmert. Indes sollte das Organ, das mit dem feinstofflichen Körper verbunden ist, sehr geschont, aber nicht zerstört werden. Das gleiche gilt für die Entfernung des Blinddarms; der Mensch kann ohne ihn nicht nur leben, sondern nimmt sogar an Gewicht zu, jedoch eine der Hauptfunktionen der psychischen Energie ist gestört. Der Blinddarm nimmt die psychischen Elemente der Speisen auf. Mancher mag sogar ohne solche Elemente leben, aber warum den Organismus solcher Helfer berauben? Alle physischen Operationen am Herzen zeigen, wie sehr die Ärzte den psychischen Aufgaben fernstehen. Deshalb sollten dringend alle physischen Operationen vermieden werden, wenn dabei nicht die für den feinstofflichen Körper notwendigen Bedingungen beachtet werden. Unvermeidbare Operationen sollten von entsprechenden Suggestionen begleitet sein, damit die Teile des feinstofflichen Körpers die nötige Lage einnehmen können. Man sollte sich mit dem feinstofflichen Körper in Verbindung setzen. Hat der Gedanke zufolge Suggestion den feurigen Selbstschutz gestärkt, dann können viele üble Folgen vermieden werden. Eines solchen Selbstschutzes bedarf es vor allem gegen Infektionen. Gelänge es, während der Operation die erforderlichen Vorgänge zu suggerieren, würde die Hilfe des feinstofflichen Körpers zum erwünschten Resultat erheblich beitragen. Solche Suggestionen können alle Funktionen des Organismus regeln, aber ohne diese Unterstützung ist es traurig zu sehen, wie die feinstofflichen Körper verstümmelt werden. Ein Chirurg im alten China bewirkte vor der Operation gewöhnlich den Austritt des feinstofflichen Körpers der Patienten und befahl ihm nachher durch Suggestion, sich dem neuen Organ anzupassen. Daher sollte man nicht nur die physischen Dinge in Betracht ziehen.