Man sollte sich mit allen Mitteln das Grundgesetz zu eigen machen, dass der Lehrer zwar die Richtung weist, jedoch keine Einzelheiten festlegt. Diese muss man suchen und bei der Arbeit finden. Besonders falsch wird die Erhabenheit des zur Entdeckung führenden Gesetzes des Strebens verstanden. Nicht nur jetzt, sondern sogar in besseren Jahren forderten die Menschen immer vollendete Formeln, obwohl sie sie selbst nicht überdachten. Wie lehrreich waren doch die Prüfungen, bei denen ein Schüler nach dem Anfangsbuchstaben das erforderliche Wort finden musste. Doch nach solch einem vereinten Bewusstsein werden nicht viele suchen. Es muss aufgezeigt werden, wie sehr solches Suchen die Führung stärkt. Der Lehrer ruft nicht zum fertigen Mahl, aber Er kennt Stellen im Wald, wo man reife Beeren sammeln kann. Zu dieser Stelle segensreicher Ernte rufen Führende, und sie bedauern es, wenn ein Schüler es vorzieht, unreife Früchte am Markte zu kaufen. Auf diese Weise durchflutet Führung das Herz, wenn die besorgte Hand unmerklich auf den besten Pfad lenkt.