Feurige Welt II, § 16

Wie im Himmel, so auf Erden. Wahrhaftig, eine Seinsgrundlage durchdringt alles Bestehende. Gerade diese Grundlage sollte der Menschheit helfen, die Hierarchie der Unbegrenztheit zu verstehen. Wer will es bezweifeln, dass in jedem irdischen Objekt ein Wille zum Ausdruck kommt? Ohne Wille kann ein irdisches Objekt weder geschaffen noch in Bewegung gesetzt werden. So ist es auf Erden und auch in der Höheren Welt. Wie der Bestand des Planeten als irdische Festung eines Willensimpulses bedarf, so ist es begreiflich, dass ganze Systeme von Himmelskörpern seiner bedürfen. Solcher Wille wird weit eher vom erweiterten Bewusstsein begriffen. Aber sogar der durchschnittliche menschliche Wille kann als Beispiel des Mikrokosmos dienen. Man braucht keine weithergeholte besondere Berechnung anzustellen – nimmt man den menschlichen Willen in seiner höchsten Anspannung als Einheit an, dann lässt sich der Kraftimpuls des planetaren Willens ermessen. Man kann sich beim Berechnen des Willensimpulses eines ganzen Systems in unzählige Ziffern stürzen. Solch eine Frage wäre eine Einführung in die Größe des Unnennbaren. Die Beachtung der Willenskraft ist sehr von Nutzen, wenn der Gedanke diese kosmische Energie in Bewegung setzt. Die Wohnstätte des AGNI ist die Esse Kosmischer Kraft. Man sollte sich bei der Berechnung der Größe nicht von den unzähligen Stellen überwältigen lassen. Zahlen sind lediglich ein Ausdruck dessen, was uns bewusst ist, doch das feurige Herz kann ohne Zahlen, dem angenommenen Pfad der Größe entlang, dem zustreben, wo das Wort nichtig ist.

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