Feurige Welt II, § 128

In allem ist eine Energieerneuerung erforderlich. Die mächtigsten Erscheinungen bedürfen höherer Ströme. Aufgabe der Schulen ist es, in den Studierenden das Verständnis für die Einheit der Elemente zu entwickeln. Bisweilen dachte man, die Zusammensetzung der Luft wäre überall dieselbe. Bis zum heutigen Tag denken die Menschen so, andernfalls hätten sie entsprechende Maßnahmen getroffen. Die Menschen trinken Wasser und sagen, es sei eben Wasser, und Feuer sei eben Feuer. Doch sogar das Feuer könnte vom Standpunkt der Feurigen Welt aus erforscht werden. Angefangen mit der Verschiedenartigkeit elektrischer Erscheinungen kann man bis zum Leuchten von Gegenständen und Tieren gelangen. Bei einigen Fischarten findet man interessante Grade von Leuchtkraft. Wenn wir die Zusammensetzung dieser Leuchtkraft untersuchen, finden wir neben den gewöhnlichen Prozessen besonders bei Tiefseelebewesen etwas Unbeschreibliches. Bei diesen unter hohem Druck stehenden Organismen äußert sich eine der Eigenschaften des feinstofflichen Feuers. Auf diese Weise kann man gegensätzliche Vergleichswerte feststellen. Bei Luftverdünnungen und ätherischen Explosionen leuchten gleiche Differenzierungen von Fohat auf. Die Wesen der mittleren Schichten halten den Druck der Meerestiefen nicht aus, ebenso können sie sich nicht den Ätherschwingungen anpassen; dennoch können gewisse Hinweise für derartige Beobachtungen, die man bereits durchführt, gemacht werden. Mit Sorge verfolgten Wir zwei Wissenschaftler: der eine stieg in die Tiefen, der andere in die Höhen. Beide hatten nutzvolle Aufgaben zu lösen, doch keiner von ihnen hat die Erforschung des Feuergrades als Element in Betracht gezogen. Damit waren ihre Versuche natürlich unzulänglich. Beachtenswert waren die Tiefen und noch mehr die Höhen; denn der Grundgedanke des Strebens war richtig. Allmählich können ausreichende Schutzvorrichtungen geschaffen werden, doch wendet man sich nicht der Frage des räumlichen Feuers zu, dann werden wieder wertvolle Möglichkeiten verlorengehen. Im feurigen Körper beobachten wir sehr vieles, doch nur mit Hilfe der Hierarchie. Doch es wäre äußerst angebracht, wenn sich Wissenschaftler der Frage des räumlichen Feuers zuwendeten; sie würden durch Hinweise sogar auf den Druck des feurigen Elementes stoßen. Unsere Schüler ertragen diesen Druck durch die vorbeugenden Maßnahmen des Herzens; doch für die Massen bedarf es der Hinweise aus verschiedenen Quellen. Die Massen werden durch das feurige Element umkommen. Warum bemühen sie sich nicht, über dieses Element etwas zu erfahren?

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