Beachtet die sogenannten Übergangszustände des Organismus. Der Zustand zwischen Schlaf und Wachsein bietet ein sehr bedeutsames Beobachtungsfeld. Man kann bemerken, wie ins irdische Denken Fragmente eines Gedankens anderer Rangordnung eindringen; die Gegenstände scheinen zu schwingen, und die irdische Wahrnehmung ändert sich. Wenige lassen den Gedanken zu, dass diese andere Aufnahmefähigkeit das Denken der Feinstofflichen, ja sogar der Feurigen Welt ist. Da die geoffenbarte Welt schwindet, erwacht die Stimme der Feinstofflichen Welt. Bei verschiedenen Übergangszuständen können die Blitze der Höheren Welten wahrgenommen werden. Deshalb sollte man die besonderen Klänge aufmerksam beachten. Unter irdischen Bedingungen sollte man in diese Erscheinungen nicht eindringen, denn dafür ist in erster Linie Ausgeglichenheit wichtig, aber im Gefäß eines erweiterten Bewusstseins müssen Erscheinungen aller drei Welten Platz finden. Nur auf diese Weise werden wir zum Verstehen des feurigen Gedankens gelangen. Feuer als sichtbares Element verhindert oft das Erkennen des feurigen Gedankens, aber die Erscheinung AGNI ist kein Zündholz. Jedoch jede feurige Erscheinung widerspiegelt sich in erster Linie im Denkvorgang. Inzwischen wendet eure Aufmerksamkeit dem Ursprung des sichtbaren Feuers zu – die leuchtende Energie wirbelt in Spiralen, so dass man sogar in einer kleinen Flamme das Eindringen einer von außen kommenden Energie wahrnehmen kann. Den Augenblick des Verschmelzens des inneren mit dem äußeren Feuer könnte man als Widerschein der Schönheit bezeichnen.