Feurige Welt I, § 645

Wie kann ein Mensch gedanklich schaffen, wenn er sogar unfähig ist, sich eine für ihn wünschenswerte Umgebung vorzustellen? Wie kann er an die Verfeinerung von Formen denken, wenn er sie sich niemals in Gedanken vorstellt und auf diese Weise auch seine Umgebung für die Höheren Wesen würdig zu gestalten sucht? Das Wesentliche dabei ist nicht der Luxus, sondern die Entsprechung. Nur der Beweis der Entsprechung kann das geistige Bewusstsein erheben. Die Alten wandten sich dem Gesetz der Proportion zu, suchten die Lösung in Zahlen, doch das feurige Bewusstsein steht über den Zahlen und schafft durch Unabänderlichkeit. In dieser sich im feurigen Gesetz der irdischen Pfade widerspiegelnden Unabänderlichkeit wird nichts herabgesetzt. So kann man das höhere Gesetz allmählich wahrnehmen.

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