Es heißt: ‘Betretet das Feuer nicht in brennbaren Gewändern, sondern bringt feurige Freude herbei.’ Dieser Hinweis beinhaltet die ganze Vorbedingung zur Verbindung mit der Feurigen Welt. Wahrhaftig, sogar die Gewänder der Feinstofflichen Welt eignen sich nicht immer für die Feurige Welt. So muss auch die Freude des Aufstiegs jedwede irdische Freude übersteigen. Sie muss leuchten, und ihr Licht muss ein Leuchtturm für viele sein. Wer könnte Freude und Licht verspotten? Der Maulwurf kennt nicht die Anziehung des Lichts; und nur ein böser Geist begreift nicht, was Freude ist! Wenn ihr euch der Blumen erfreut, wenn ihr gedanklich in ihren wunderbaren Aufbau einzudringen sucht, in die Schöpfung eines kleinen Samenkorns, wenn ihr den erfrischenden Wohlgeruch schätzt, habt ihr schon die Feinstoffliche Welt berührt. Sogar in den Blumen der Erde, im Flaum der Vögel und in den Wundern des Himmels kann man die gleiche Freude finden, die für die Tore der Feurigen Welt vorbereitet. Vor allem muss man für alles Schöne aufgeschlossen sein. Was kann ein besserer Rahmen sein, als Schönheit der Hingabe, der Bestrebung, der Unermüdlichkeit? Inmitten irdischer Verhältnisse muss man das finden lernen, was für alle Welten anwendbar ist. Im Moment des Übergangs in die Feinstoffliche Welt wird es keine Zeit zum Überlegen geben, die Erleuchtung durch Freude kann und muss unverzüglich erfolgen. Auf diese Weise wird Bewusstsein wirklich durch Freude bewahrt. Aber man darf hier auf Erden keine Stunde versäumen, sich an jeder Blume erfreuen zu lernen.