Feurige Welt I, § 507

Seien wir himmelwärts strebende Pfeile einer feurigen Bogensehne. Möge der Gedanke in jedem irdischen Gegenstand die in Unbegrenztheit mögliche schöne Schau des geistigen Wesens aufspüren. Scheuen wir daher davor zurück, in die Welt der Schönheit unwürdige Gedanken zu senden. Jeder Tag sollte ein Urbild schöner Erhabenheit offenbaren. Die Menschen scheuen sich, unwürdige Gedanken laut auszusprechen, warum sollte man dann den Raum mit unwürdigen Gedanken füllen? Die Gegebenheit eines Weltenbrandes möge erneut an die Qualität des Gedankens mahnen.

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