Feurige Welt I, § 485

Das Überwachen der Gedankenqualität in Bezug auf verschiedene physische Umstände führt zum feurigen Verstehen vieler Dinge. Vergleichen wir das Denken eines Bergmannes in einem tiefen Schacht mit jenem eines Fliegers in höchster Höhe seines Fluges, so werden wir in der Denkart, sowohl was die Methode als auch die Stärke betrifft, einen beachtlichen Unterschied feststellen. Es wäre wert, das Denken eines gebückten Schnitters mit jenem eines Reiters zu vergleichen. Gedanken ein und derselben Ordnung werden ganz unterschiedlich in ihnen wirken. Physische Zustände wirken gleichsam als Begleiter zur Melodie des Geistes. Beim Aufbau muss man seine ganze Vorstellung pflegen, um die Harmonie so vieler verschiedener Umstände herauszufinden. Das feurige, kollektive Bewusstsein der Völker ist dafür ein lehrreiches Schauspiel.

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