Feurige Welt I, § 406

Das Magnetisieren von Wasser wird jetzt fast nicht mehr geübt, doch es ist nicht lange her, als es sowohl für gute als auch böse Zwecke genutzt wurde. Die Bedeutung solchen Magnetisierens ist offensichtlich, es weist wiederum auf die Feurigkeit solch eines Prozesses hin. Als vorbeugende Maßnahme wurde das ein unbekanntes Getränk enthaltende Gefäß mit der Hand abgedeckt, weil man meinte, auf der Haut könnten sich Spuren giftiger Bestandteile zeigen. Für das Magnetisieren verwendete man auch Eisen- und Lithiumwasser, alle Schwefelzusätze hingegen wurden gemieden. In den ältesten Schriften gibt es Hinweise auf Gedankenübertragung durch Wasser und Salböl. Milch wurde wegen ihrer organischen Aufbaustoffe für das Magnetisieren nicht benutzt. Dies war ein Irrtum, denn die Milch von gesunden Kühen scheint für diese Zwecke sehr geeignet. Doch in alten Zeiten fürchteten die Menschen die Tollwut und mieden es deshalb, Milch zu magnetisieren.

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