Feurige Welt I, § 372

Der Starrkrampf fällt unter die feurigen Erkrankungen. Man kann behaupten, dass sich solch eine Seuche genauso ausbreiten kann wie Krebs. Der Zustand kann sich in Bergluft bessern, aber vor allem ist es notwendig, die feurige Energie in sich aufzunehmen. Jede Erschütterung kann entweder Krebs, oder Starrkrampf auslösen; das beweist, dass der Organismus in seinem Fundament so sehr aus dem Gleichgewicht geraten ist, dass die geringste Erschütterung, durch die Öffnung aller Pforten, zur Krankheit führt. Der war ein großer Arzt, welcher von dem Schatz des Bewusstseins sprach. Man sollte dringend eine feurige Verhütung einleiten. Heute hört ihr von Krebs, morgen vielleicht von Starrkrampf, übermorgen von Kehlkopfkrämpfen, dann von der Beulenpest, hernach von einer neuen Gehirnkrankheit; auf diese Weise erdröhnt ein wahrer Schreckenschor, während die Menschen noch über die Ursache nachdenken. Sie würden sie allerdings lieber dem Benzin zuschreiben als der Einwirkung des von ihnen weder verstandenen noch angenommenen Feuers.

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