Der Guru kann seinen Schüler fragen: ‘Was machst Du, was wünscht Du Dir, was quält Dich, was erfreut Dich?’ Diese Fragen besagen nicht, dass der Guru den Geisteszustand des Schülers nicht kennt. Im Gegenteil, mit vollem Wissen will der Guru erfahren, was der Schüler selbst für das Wichtigste hält. Aus Mangel an Erfahrung mag der Schüler auf den unbedeutendsten aller Umstände hinweisen. Daher fragt der Lehrer nicht bloß aus Höflichkeit, sondern, um das Bewusstsein seines Schülers zu prüfen. Deshalb sollte man die Antworten an den Lehrer sorgfältig abwägen. Nicht die sogenannten Annehmlichkeiten, sondern die ständige Bewusstseinsentwicklung ist das Anliegen des Lehrers.