Feurige Welt I, § 323

Euer Urteil über die Notwendigkeit, aus den eiternden Städten auszuziehen und die Bevölkerung des Planeten verhältnismäßig zu verteilen, ist richtig. Da die Menschheit grundsätzlich ein Lichtträger ist, wie kann man dann nicht verstehen, wie äußerst notwendig die weise Verteilung dieses Elementes ist? Man muss verstehen, dass die Krankheit des Planeten in hohem Grade vom menschlichen Gleichgewicht abhängt. Es geht nicht an, ungeheure Weiten zu verlassen und sich in brudermörderischer Überfüllung an infizierten und blutgetränkten Plätzen zusammenzurotten. Nicht ohne Grund schlugen die alten Führer ihre Zelte auf jungfräulichem Boden auf. Heute fördert die Wissenschaft selbst das normale Bevölkern freier Räume. Niemand wird vergessen oder ausgeschlossen werden, und die zur Mitarbeit aufgerufenen Kräfte der Natur werden den kranken Zustand der Erde neu beleben. Nur dann kann man hoffen, dass die Arbeit geschätzt wird und dass anstatt gedungenen Arbeitern Mitarbeiter geboren werden. Auch das menschliche Denken wird sich einer Erneuerung unterziehen, wenn der Brennpunkt des Gedankens sogar auf eine Arbeitsverteilung über das ganze Antlitz der Erde gerichtet ist. Man sollte dies als Gewähr für die einzige Lösung betrachten. Andernfalls werden die Menschen nur das Joch abschütteln, ohne die in ihrem Herzen wohnende Wahrheit zu finden. Diese Wahrheit ist feurig!

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