Feurige Welt I, § 322

Viele möchten Einzelheiten über die Feinstoffliche Welt wissen, aber viele werden sehr bestürzt sein. Die ganze Wahrnehmbarkeit der Feinstofflichen Welt ist relativ, sie hängt von der Bewusstseinsentwicklung ab. Man kann vom Licht entzückt sein, oder man kann im Nebel umherirren. Man kann durch Willenskraft schöne Bauten errichten, oder man kann auf Kehrichthaufen verweilen. Man kann sich augenblicklich die Sprache des Geistes aneignen, oder man kann taub und stumm bleiben. Jeder empfängt nach seinen Taten. Jeder empfindet seinem Bewusstsein gemäß. Die Feinstoffliche Welt ist ein Zustand wahrer Gerechtigkeit. Man kann bemerken, dass sogar ein einfältiges Bewusstsein vorankommt, wenn es in Liebe erleuchtet ist. Die geschäftlich gefärbten Emotionen der Erdbewohner bringen wenig der Liebe Vergleichbares mit. Liebe bleibt oft unerkannt. Aber in der Feinstofflichen Welt ist Liebe der Schlüssel für alle Schlösser. Für viele Menschen ist Vorstellung eine unerreichbare Abstraktion, aber in der Feinstofflichen Welt ist jedes Körnchen gespeicherter Vorstellung ein Pfad zu Möglichkeiten. Für Erdbewohner bilden Beleidigung, Bitternis und Rachsucht die Grundlagen der Galle und Leber; aber in der Feinstofflichen Welt fallen sogar für ein durchschnittliches Bewusstsein diese Schändlichkeiten ab wie nutzlose Hüllen. Deshalb beharren Wir nachdrücklich auf dem feurigen Bewusstsein, damit man sogleich in die höheren Sphären gelenkt wird. Man sollte wirklich mit allen erhabenen Mitteln nach feurigem Bewusstsein streben.

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