Feurige Welt I, § 273

Das Studium gegenseitigen Umgangs der Menschen ist eine wahre Sozialwissenschaft. Die in der Soziologie studierten Beziehungen der Menschen untereinander enthüllen nicht alle Wechselbeziehungen. Die Soziologen studieren nicht die Erscheinungen geistiger Einwirkungen. Sie überlassen das der Psychologie. Doch diese Wissenschaft studiert in ihrer Oberflächlichkeit gewöhnlich einzelne Individuen, wogegen es notwendig erscheint, die Erscheinungen des Gesellschaftswesens zu studieren, denn der geistige Einfluss ist außerordentlich machtvoll, und seine Verbindung mit kosmischen Vorgängen führt zur Lösung vieler Probleme. Man sollte in der Menge emsig Vergleiche anstellen und es lernen, ihr Tun dem Resonator der Natur gegenüberzustellen. Man sollte diese mächtigen Faktoren nicht übersehen. Es genügt nicht, die Wirkung von Gewehrsalven zu kennen, das ist zu primitiv. Weit wichtiger ist es, die Wirkungen der Blicke der Menge oder ihre Ausrufe zu kennen. Man sollte erkennen, dass diese Wellen den ganzen feurigen Strömen entlang ferne Ufer erreichen. So kann man die Ursache vieler unerwarteter Ereignisse herausfinden, doch das erfordert Beobachtung.

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