Feurige Welt I, § 272

Jede Aufnahmefähigkeit ist schon eine Annahme des Feuers. Energieanspannung ist die Umwandlung eines unbestimmten Elements in wirksame Schwingungen. Echte Aufnahmefähigkeit ist immer positiv, weil die feurige Energie dann unmittelbar wirkt. Jede ungesetzliche Abweichung und Zerstörung weckt das sogenannte schwarze Feuer. Es hat eine eigentümliche Ähnlichkeit mit dem Venenblut. Venöser Aderlass hatte seine Berechtigung. Das schwarze Feuer konnte dadurch abgeschwächt werden. Glücklicherweise erfordert das Feuer des Lichts keine solch groben Maßnahmen. Je natürlicher sich das Feuer entzündet, umso segensreicher ist es. Daher die Schlussfolgerung, dass das Feuer der Liebe das vollkommenste ist. Ihr wollt den Hierarchen schützen, und ihr tut es weder aus Furcht noch aus Eigennutz, sondern aus Liebe. Liebe durch Furcht oder Eigennutz zu ersetzen, endet im schwarzen Feuer. Zum gleichen Ergebnis kommt es im Fall eines anderen unwürdigen Ersatzes. Jedes Feuer ist magnetisch, deshalb sollte man den Magnetismus des schwarzen Feuers sehr behutsam meiden. Er verwandelt die Teilchen dichter Emanationen nicht, sondern wirkt gerade umgekehrt, so den Raum belastend. Das kann besonders im Fall von Blutsverwandtschaft schädlich sein, wenn die grobstofflichen, unverbrauchten Teilchen so leicht angezogen werden und bereits geschwächte Organe überanstrengen können. Es ist daher von keinem Nutzen, das schwarze Feuer zu entzünden.

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