Feurige Welt I, § 140

Die Wissenschaft hat bereits das Vorhandensein besonderer Organismen festgestellt, die ohne Empfangsgeräte ferne Rundfunkstationen hören können. Gewiss, diese Erscheinung eines feurigen Zustandes enthüllt Wege zur Anerkennung der Möglichkeit des Gedankenempfanges auf Entfernung. Wird das Gesetz der Tonwellen verstanden, kann man dieses Prinzip ergründen. Es ist ein Glück, dass sogar die derzeitige furchtsame Wissenschaft die Unverkennbarkeit solch natürlicher Möglichkeiten zugibt. Doch es ist bedauerlich, dass sich die Wissenschaft nicht der Mühe unterzieht, solche Individuen zu untersuchen. Man kann die Erklärung vernehmen, dass ‘mit Ausnahme dieser phänomenalen Fähigkeit der Organismus völlig normal sei.’ Das lässt auf eine äußerst unwissende Beobachtung schließen. Das heißt, der Arzt untersuchte solch einen phänomenalen Menschen genauso nachlässig wie einen Rekruten vor einem Marsch. Wir wollen dem Arzt nicht nahetreten, weil er oft nicht über den Raum verfügt, die geziemende Beobachtung vorzunehmen. Gewiss, die Lebensbedingungen erschweren die ganze Arbeit eines feinstofflichen Wesens. Versucht bei Forschungsinstituten anzuklopfen, und ihr werdet einem völlig feindlichen Strom von Erfordernissen begegnen, welche die Fähigkeit eines Suchenden übersteigen. Es ist notwendig, diese Sachlage zu ändern, denn wo wäre es sonst möglich, verschiedene Erscheinungen, die eine feurige Grundlage haben, zu erforschen? Bemüht euch, die Mittel zu finden, notwendige Erscheinungen zu erforschen, und ihr werdet sehen, wie feindselig eure Zuhörer sein werden; sie werden euch an die Inquisition erinnern. Als ob es nicht ihre Aufgabe wäre, dem äußerst Nützlichen zu dienen, sondern Möglichkeiten zunichte zu machen! So war es, so ist es, und die Menschen wünschen, dass es immer so bleibe. Wäre es anders, gäbe es kein Harmagedon. Man sollte aus vollem Herzen begreifen, wie viele feinstoffliche Bedingungen es gibt, die die wichtigen Veränderungen des ganzen Lebens bestimmen können. Aber wie notwendig ist es, anzuklopfen, um eingelassen zu werden, auszuharren, sich dem Spott auszusetzen, um zu enthüllen, was gewissermaßen für alle offensteht. Golgota wird durch Unbegreiflichkeit und Unwissenheit errichtet.

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