Erleuchtung, § 310

1925 – IV – 8

Es wird gefragt: ‘Wer steht höher, Christus oder Buddha?‘ Antwortet, dass man weit entfernte Welten nicht bewerten kann. Wir werden nur von ihrer schönen Ausstrahlung begeistert. Die Ausstrahlung Christi nährt die Erde genauso wie der Regenbogen Buddhas, sie bringen die Verwirklichung der Lebensgesetze. Welterneuerung wird durch mutiges Wissen verwirklicht, Unsere Freunde wenden die Vorbilder ihrer LEHRER im Leben an. Die Weisungen ihrer LEHRER sind ihre Lieblingsbücher. Zur Abschaffung des Geldes muss dessen Macht rechtzeitig durch geistige Hilfe gebrochen werden. Wissen wird schließlich auf wissenschaftlichem Wege eine Brücke zum geistigen Streben bilden. Schandhafte Psychismus-Gesellschaften müssen durch furchtlose und wahrhaft urteilende Forschungsinstitute ersetzt werden. Man kann nicht mit Heuchlern und Schwindlern zusammenarbeiten, da sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind! Heldentaten müssen frei von staubigen Vorurteilen sein. Ein achtbarer Mensch schmückt sich nicht mit Auszeichnungen, auf seiner Brust ist kein Platz für Orden! Er wird auch keine veralteten Bräuche und Gewohnheiten aufrechterhalten. Gewohnheit macht gewöhnlich. Bitte blickt immer wie beim ersten Mal zum Himmel. Bitte entrüstet euch immer wie beim ersten Mal über schmutzige Städte. Bitte denkt immer wie beim ersten Mal an Christus und Buddha. Bitte achtet auch Mich immer wie beim ersten Mal. Bitte stellt euch die Welterneuerung immer wie beim ersten Mal vor. Das geringste, staubige Eigentum von gestern kann zu einem Mühlstein am Hals werden.

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