Erleuchtung, § 296

1925 – III – 9

Die Lehre über die neuen Möglichkeiten des Lebens zieht erfahrene Köpfe an. Und wenn die Offenbarungen verstanden wurden, werden sie angenommen werden, wie die Fernfotografie. Es ist erfreulich zu erkennen, dass sich zwei Welten unter den Augen der Menschheit vereinigen. Die Bedingungen für geistige Reinheit werden als materielle Grundlage im Leben erkannt werden. Und wieder, wie zur Blütezeit der Priesterschaft, doch diesmal unter Mitwirkung des Volkes, wird das Feuer der Erkenntnis leuchten. Das Hauptsächlichste ist, die Kräfte der sichtbaren Natur und die Macht der unsichtbaren Quellen ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist leicht, den Apparat der sichtbaren Wissenschaft mit den Leitungen der Höheren Welt in Einklang zu bringen. Zum Beispiel wird das Hellhören wie ein drahtloses Telefon leicht begriffen werden. Dann wird die Aufmerksamkeit besonders auf die unterschiedliche Beschaffenheit des Verkehrs gelenkt werden, und, während man die Eigenart des Vermittlers feststellt, wird man die Zweckmäßigkeit der Geistigkeit verstehen. Wie die Fotografie niemals die Wirklichkeit ersetzen kann, so wird der physische Apparat niemals die Geistigkeit ersetzen. Sehr viel Schaden kann durch Phänomene angerichtet werden, weil die Entladung von zwangsweise zusammengeballter Materie die schädliche Atmosphäre der entfesselten Elektronen hervorruft. Nichts schadet dem Organismus so sehr wie nutzlose Phänomene.

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