Erleuchtung, § 269

1925 – II – 2

Man wird euch fragen: ‘Wie sieht euer Himmel aus?‘ Antwortet: ‘Es ist ein Himmel der Arbeit und des Kampfes. Aus dem Kampf entsteht Unbesiegbarkeit und aus der Arbeit Schönheit.‘ Ja, Ich sagte euch bereits: ‘Ich komme Selbst. Meine Pfeile fliegen in Mein Land, und die bunten Sprossen warten auf die Gärtner. An den Wänden seht ihr Meine Zeichen und im Flüstern vernehmt ihr Meinen Atem. Lasst das Gebüsch wild wachsen. Es ist leichter zu entfernen als anzupflanzen. Fürchtet nichts, Unsere Blumen sind mannigfaltig, doch durch die Stimme der Herrscher werdet ihr Ordnung schaffen. Beachtet, wie üppig Unser Feld bewachsen ist. Die brauchbaren Sprossen sind grün, die trockenen fall’n ab und werden schwarz. Man kann bereits eine Landkarte über das neue Kampfgebiet zeichnen. Ihr werdet Kampfgebiete des Geistes hinzufügen und die Berge früheren Stolzes auslöschen. Wie Ich schon sagte, ist es besser, unter Vagabunden als unter Heuchlern zu sein. Gewöhnt euch daran, das Feuer des Geistes in den Augen wahrzunehmen. Am Frack fehlt der Ordensstern des Kampfes, doch leuchtet er am Kaftan. So lasst uns heute an den Himmel der Arbeit und des Kampfes denken.‘

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