1924 – XI – 1
Ich freue Mich, dass ihr die richt’ge Bedeutung der Zukunft erkennt. Jetzt ist eine besonders wichtige Zeit. Die alten Vorurteile gleichen einem Berg von Unverständnis. Die Wege der Menschen sind finster. Wahrlich, nur Unsere Anstrengung kann den Lauf der Ereignisse ändern. Tierische Gewohnheiten füllen die Freizeit der Menschen aus. Christus lehrte Mitgefühl, doch das Gesetz der Liebe wurde missachtet. Gautama Buddha betete um Mut und Kraft, doch Seine Anhänger gaben sich der Trägheit hin. Konfutse lehrte ein geordnetes Staatswesen, doch Seine Nachfolger unterlagen der Bestechlichkeit. Es ist schwierig zu sagen, welches Verbrechen elender ist, deshalb kann man nicht über Völker sprechen, sondern nur über Persönlichkeiten. Trägheit ist entsetzlich und kann in Verbrechen enden. Es fällt einem schwer, die Folgen der Trägheit mit anzuseh’n, durch sie sinkt der Mensch auf die Stufe des Tieres. Ich sage, dass sie eines der hauptsächlichsten Hindernisse auf dem Pfad ist. In geistiger Hinsicht ist ein Mörder oft beweglicher. Auch Bestechlichkeit beraubt den Menschen des Vertrauens der Bruderschaft, weil solche Menschen leicht zu Verrätern werden. Menschen ohne Mitgefühl sind unfähig zur Heldentat; denn diesen Seelen fehlt die Tapferkeit.