Erleuchtung, § 246

1924 – X – 9

Die Ereignisse überstürzen sich. Ich bemühe Mich, den Wahnsinn aufzuhalten. Ihr könnt nicht alle Verbrechen seh’n, die begangen werden! Doch Wir lassen den Panther nicht los. Wer den Geist sucht, ergreift die Führende Hand. Wer Wissen sucht, erhält Belehrung. Die Leidenden empfangen Trost. Wer das Schwert gegen den Geist erhebt, wird geschlagen. Wer spottet, wird verbannt. Wer Übles tut, wird niedergeschlagen. Dies verkünde Ich. Man muss staunen, wie sorglos die Welt dem Untergang entgegensteuert. Die Zerstörer und die Zerstörten werden hinweggefegt werden. Neue, Neue werden kommen. Von reinen Stellen her werden Neue erscheinen – Nomaden, Pflüger, Waisen, Vagabunden, Mönche, Sträflinge, Wissenschaftler und Sänger; eine Legion Gleichgesinnter mit geistigem Verständnis. Man muss wissen, dass sich auch unter den Verstoßenen echte Perlen befinden. Empfanget jeden, der zu euch kommt und über Geistiges spricht. Sogar in den verhärteten Augen eines Räubers kann zeitweilig der Gedanke an Heldentaten aufleuchten. Und auch ein Gefangener versteht es, Opfer zu bringen. Ich möchte eure Gemeinschaft als Wohnstätte des starken Geistes seh’n. Denkt daran, dass Christus auch unter Dieben betete und Buddha einem Räuber ein Geheimnis enthüllte. So schreibt es nieder.

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