1924 – VII – 18
Ihr könnt beim Kartenspielen die besten Karten erhalten, doch es hängt von euch ab, sie am vorteilhaftesten auszuwerten. Ich spreche von Zukunftsbildern: In Übereinstimmung mit den Eigenschaften der Auren sind diese Bilder real und entwickeln sich in bestimmter Richtung. Ein böser Wille kann den Wanderer vom Weg abdrängen, und dann sieht er Zeichen von fremder Beschaffenheit. Wenn euch Bilder der Zukunft gezeigt werden, ist es daher wichtig zu beachten, in welchem Geisteszustand ihr sie erhalten habt. Dem Strahl wird eine entsprechende Möglichkeit gegeben, sonst wäre die Gerechtigkeit verletzt, so müssen die jeweiligen Fristen verstanden werden. Für kosmische Termine werden die offenbarten Gefäße verwendet. Sie tragen eine Kette von Mitarbeitern, und deshalb werden die Mitarbeiter von den Auserwählten bestimmt. Wenn Wir das Versagen eines Mitarbeiters wahrnehmen, ersetzen Wir ihn trotzdem ohne Wunsch der Älteren nicht. Wenn der Geist eines Auserwählten den Verrat am Werk erkennt, möge er sich mit folgenden Worten an Uns wenden – ‘Du, Unser Bürge, ersetze den Mitarbeiter‘ – das bedeutet, dass ein Glied der Kette sich löste und das Bewusstsein der Auserwählten von den Auswirkungen der Aura des Scheidenden befreit wird. Der Scheidende nimmt sein Schicksal auf sich, denn jedem steht es frei, sein eigenes Haus zu bauen. Wir können aufruf’n, Wir können Bilder der entsprechenden Richtung zeigen, doch Unserem Ruf zu folgen, ist dem guten Willen überlassen. Nur Treue und die Erkenntnis des vernünftigen Planes gewährleisten eine Verwirklichung der Bilder der Zukunft. Von den Bergen hat man einen Ausblick in die Ferne. Das Verlangen, sich in eine Grube zu verkriechen, kann man nur beweinen. In vergangenen Zeiten warf man einen Schuldner in eine Grube, die Gehenna genannt wurde; warum denn freiwillig hineinsteigen? Damit beenden wir die Ausführungen über Zukunftsbilder und die Wichtigkeit von Fristen im Leben. Ich möchte alle auf ihren Plätzen seh’n mit mehr Verständnis für eine Heldentat, ohne persönliche Vorteile zu erwarten. Könnte man einen Söldner, der Bezahlung für den Kampf verlangt, als Helden bezeichnen? In vergangenen Zeiten war der Lehrer Mohammed gezwungen, den Kriegern des Islam Freuden im Paradies zu verheißen; soll Ich nun das Funkeln von Rubinen versprechen? Man muss ohne Erwartung vorwärtsschreiten, sonst ist es schade um die verlorene Zeit der ewigen Evolution.