1924 – VII – 17
Wenn ihr euch nach rechts gewendet habt, seid auch bereit, nach links zu gehen, und wenn ihr euch dem Ufer nähert, seid bereit, auch wieder los zu segeln, denn jeder Befehl dient dem Wohl der Beschleunigung. Während ihr die Stille wahrnehmt, haltet den Atem an, weil sich Schritte nähern können. Besser, einige Unannehmlichkeiten hinzunehmen, als das Herannahen von Ereignissen zu überseh’n. Besser, sich nicht lange zu ermüden und dafür einen leichteren Zugang zum Lehrer zu finden. Besser, in den Staub zu versinken, als die Reinigung des Geistes zu versäumen. Besser, den allgemeinen Gewohnheiten zu entsagen, als das Erreichen des Lichtes zu verpassen. Besser, sich über einen Strahl zu kränken, als das Licht Christi nicht zu empfangen. Besser, anderen zu geben, als diese erhabene Entzückung des Geistes nicht zu erleben. Besser, den Geist dem Befehl zu unterwerfen, als nicht zum Lehrer zu gelangen. Wahrlich, verstehet es, zu hüten und zu bewahren. Und wenn ihr ein wunderbares Märchen vernehmt, so hört euer Geist die Wahrheit. Und wenn ihr Aufzeichnungen über künftige Leben macht, so leuchtet Unser Spiegel. Und wenn ihr die Weltenkörper zählt, bebt Unser Banner. Und wenn ihr mit Adleraugen in den Weltenraum blickt, so klopft das Licht an Meinen Turm. Wenn ihr daher an das Allgemeinwohl denkt oder an die Heilung der Menschheit, spüren Wir Flügel. Vertreibet kleinliche Gedanken, sie bedrücken Uns.