Erleuchtung, § 182

1924 – VI – 14

Es ist notwendig, über jene etwas zu sagen, die Mich stören und bedrohen. Leichtsinnig ist es, zu glauben, dass ein Riss im Gewebe der Welt leicht ausgebessert werden kann. Auch ein einfacher Laut ruft ein unerwartetes Echo aus der Ferne hervor. Um wie viel tiefer durchdringt eine negative Sendung des Geistes den Raum, und diese Wunden sind fast unheilbar. Die Hand, die dem Plan der Herrscher eine Wunde zufügt, weist den Schild zurück. Man kann ein Haus zerstören, man kann Bäume spalten und noch mehr – könnte man denn dadurch den Plan der Herrscher ernsthaft behindern? Ich spreche keine Drohung aus, sondern weise einfach auf die Folgen hin. Sobald der Mensch mit dem kosmischen Wirbelwind in Berührung gekommen ist, zieht jede Abweichung die nächste Welle nach sich, und unter diese zu fall’n, bedeutet, unter die Fußsohlen eines Riesen zu geraten. Wir bitten im Guten, weiset die Führende Hand nicht zurück, denn wehe den Zurückbleibenden! Und welche Ehre bedeutet es denn, Mir eine Wunde zuzufügen? Vorerst gib alles zurück, was du von Mir erhalten hast; doch dies kannst du nicht, auch wenn du Herz und Leber hinzufügen würdest. Wie kannst du Denjenigen schlagen, Der dir Talente verliehen hat? Worin würdest du dich von Räubern unterscheiden? Beschmutze nicht die Hand des Gebenden, solcher Schmutz könnte sich in Aussatz verwandeln. Daher schätzt Unsere Bruderschaft ein Bewusstsein der Dankbarkeit, so begreife deinen Nutzen.

‹ § 181 · Inhaltsverzeichnis · § 183 ›