Urusvati kann einen Yogi als Scharfsichtigen bezeichnen. Durch den grauen Schleier des irdischen Alltags vermag ein Yogi die Umrisse des Künftigen zu erkennen. Man wird fragen, weshalb Wir einen Yogi als scharfsichtig, nicht jedoch als hellsichtig bezeichnen. Doch Wir möchten einen Yogi menschlich sehen. Wir brauchen keine Fakire, die auf dem Kopf stehen. Wir brauchen keine Zauberer mit dem Nimbus der Hellseherei, die ein bisschen Hellsehen für Geld verkaufen. Wir wünschen, dass ein wahrer Yogi ein guter Säer, ein Diener am Gemeinwohl ist. An diese dringende Notwendigkeit muss erinnert werden, da die Menschen die einfachsten, lebenswichtigsten Ratschläge vergessen. Woher aber schöpft ein Yogi solche Scharfsicht? – Erneut sagen Wir: Aus jener Höchsten Quelle und aus der Überirdischen Welt. Dort kann man, wie von Berggipfeln aus, die unausweichlichen Bewegungen der Menschheit sehen. Dort schärft ein Yogi sein psychisches Sehvermögen. Lasst uns diese Eigenschaft nicht für übernatürlich halten, denn sie könnte jedem zu eigen sein, doch die Menschen sind von den Höheren Sphären weit entfernt. Der Denker bestätigte: ‘Findet den einfachsten Weg zur Höheren Welt und lernt es, ihn zu lieben.’